Welches iPhone hat die beste Kamera? (Stand 2026)
Die kurze Antwort ändert sich jedes Jahr: Die beste Kamera steckt immer im neuesten Pro-Modell, Stand 2026 ist das das iPhone 17 Pro Max. Die interessantere Frage ist, ab welchem Modell du den Unterschied im Alltag überhaupt noch siehst, denn „beste Kamera“ heißt nicht für jeden dasselbe. Wer den weitesten Zoom will, braucht ein anderes iPhone als jemand, der vor allem schöne Alltags- und Nachtaufnahmen macht. Und wer nicht das Neueste kaufen muss, bekommt gebraucht überraschend viel Kamera fürs Geld. Diese Übersicht zeigt dir, wie sich die iPhone-Kamera über die Jahre entwickelt hat, wo die echten Sprünge lagen, worauf du eine Generation tiefer verzichtest, und welches Modell zu deinem Anspruch passt.
Das Wichtigste in Kürze
- Beste Kamera aktuell: iPhone 17 Pro Max. Alle drei Rückkameras mit 48 MP und ein Zoom bis 8-facher optischer Qualität.
- Der erste 48-MP-Sensor kam mit dem iPhone 14 Pro (2022). Davor lieferten alle iPhones 12 MP.
- Tele-Objektiv (optischer Zoom) gibt es nur in den Pro-Modellen, ab dem iPhone 11 Pro. Basis-iPhones haben keinen echten Telezoom.
- Bester Kompromiss gebraucht: iPhone 14 Pro. Erster 48-MP-Sensor plus Tele, deutlich günstiger als aktuelle Pro-Modelle. (Unsere Einschätzung, kein Testurteil.)
- Günstiger Einstieg mit guter Kamera: iPhone 11 oder 12, mit Nachtmodus und solider Doppelkamera, aber ohne Tele und ohne 48 MP.
Die Kamera-Meilensteine der iPhones
Nicht jedes Jahr brachte einen echten Kamerasprung. Diese Generationen haben spürbar etwas verändert:
- iPhone 11 (2019): Ultraweitwinkel und Nachtmodus kamen erstmals ins Basismodell. Das 11 Pro führte zusätzlich die erste Dreifach-Kamera mit Teleobjektiv ein.
- iPhone 12 Pro Max (2020): ein größerer Sensor und die Sensor-Shift-Stabilisierung, beides zunächst nur im größten Pro. Dazu der LiDAR-Scanner für schnelleren Autofokus bei wenig Licht.
- iPhone 13 Pro (2021): 3-fach-Tele, ein Makromodus für Nahaufnahmen, der Kinomodus fürs Video und das flüssige 120-Hz-Display.
- iPhone 14 Pro (2022): der erste 48-MP-Hauptsensor im iPhone und die Photonic Engine für bessere Bilder bei mittlerem und schwachem Licht. Das normale iPhone 14 blieb bei 12 MP.
- iPhone 15 Pro Max (2023): das erste 5-fach-Periskop-Tele. Und: die 48-MP-Kamera kam nun auch ins Basis-iPhone-15.
- iPhone 16 Pro (2024): das 5-fach-Tele jetzt auch im kleineren Pro (vorher nur im Pro Max), dazu ein 48-MP-Ultraweitwinkel und die neue Kamera-Taste.
- iPhone 17 Pro / Pro Max (2025): alle drei Rückkameras mit 48 MP und ein Telezoom bis 8-facher optischer Qualität am Pro Max, dazu eine 18-MP-Frontkamera.
iPhone-Kameras im Vergleich
Die wichtigsten Modelle im Überblick. „Optische Qualität“ ist Apples eigene Bezeichnung für einen Zoom, der aus dem hochauflösenden Sensor herausgerechnet wird, nicht rein über die Linse.
| Modell (Jahr) | Hauptkamera | Zoom | Kamera-Highlight |
|---|---|---|---|
| iPhone 11 (2019) | 12 MP + Ultraweit | kein Tele | Nachtmodus, Ultraweitwinkel |
| iPhone 11 Pro (2019) | 12 MP | 2x Tele | erste Dreifach-Kamera |
| iPhone 12 Pro Max (2020) | 12 MP, großer Sensor | 2,5x Tele | LiDAR, Sensor-Shift-Stabilisierung |
| iPhone 13 Pro (2021) | 12 MP | 3x Tele | Makro, Kinomodus, 120 Hz |
| iPhone 14 Pro (2022) | 48 MP | 3x Tele | erster 48-MP-Sensor, Photonic Engine |
| iPhone 15 (2023) | 48 MP | 2x aus Sensor | 48 MP jetzt im Basismodell |
| iPhone 15 Pro Max (2023) | 48 MP | 5x Periskop-Tele | erstes 5-fach-Tele im iPhone |
| iPhone 16 Pro (2024) | 48 MP Fusion | 5x Tele | 5x auch im kleinen Pro, 48-MP-Ultraweit |
| iPhone 17 Pro Max (2025) | 48 MP (alle Linsen) | bis 8x optische Qualität | weitester Zoom, 18-MP-Frontkamera |
Testlabore wie DXOMARK führen die aktuellen Pro-Modelle regelmäßig an der Spitze ihrer Kamera-Rangliste. Solche Werte sind Momentaufnahmen und wechseln mit jedem neuen Gerät, als Orientierung, welche Generation vorne mitspielt, taugen sie aber gut.
Eine Generation tiefer: worauf verzichtest du?
Das Neueste ist selten nötig. Bei der Kamera geht es von Pro zu Pro vor allem um Zoom-Reichweite und Auflösung, das Grundniveau ist seit Jahren stark. Diese Leiter zeigt dir Stufe für Stufe, was du aufgibst, wenn du eine Generation runtergehst, damit du selbst entscheiden kannst, wo dein Punkt liegt:
- iPhone 17 Pro → iPhone 16 Pro: Du gibst den weitesten Zoom auf. Das 17 Pro holt aus seinem 48-MP-Tele bis zu 8-fache optische Qualität, das 16 Pro kommt auf 5-fach. Dazu fällt die 18-MP-Frontkamera weg (16 Pro: 12 MP). Für Fotos im Alltag und bis zu mittlerem Zoom kaum ein Unterschied.
- iPhone 16 Pro → iPhone 15 Pro: Jetzt verlierst du das 5-fach-Tele. Das 15 Pro zoomt nur 3-fach optisch, das 5-fach war beim 15er dem 15 Pro Max vorbehalten. Auch der 48-MP-Ultraweitwinkel und die Kamera-Taste entfallen. Wer viel mit Tele arbeitet, merkt das, sonst nicht.
- iPhone 15 Pro → iPhone 14 Pro: Kaum ein Kamera-Unterschied. Beide haben den 48-MP-Sensor und 3-fach-Tele. Du gibst vor allem USB-C, den Titanrahmen und etwas Tempo auf, nicht die Bildqualität. Genau deshalb ist das 14 Pro der Punkt, an dem der Preis am stärksten fällt, ohne dass die Kamera nachlässt.
- iPhone 14 Pro → iPhone 13 Pro: Hier geht der 48-MP-Sensor verloren, das 13 Pro hat 12 MP. Tele (3-fach), Makro und Kinomodus bleiben. Für alle, die das volle Pro-System wollen, aber auf die hohe Auflösung verzichten können.
Unter dem 13 Pro lohnt der Blick eher aufs Basismodell: Ein iPhone 12 oder iPhone 11 hat kein Teleobjektiv, macht mit Nachtmodus und Doppelkamera aber weiterhin gute Alltagsfotos.
Welches iPhone passt zu deinem Anspruch?
Statt „das teuerste“ lohnt der Blick darauf, was du wirklich fotografierst. Die folgenden Empfehlungen sind unsere Einschätzung, keine gemessene Rangfolge:
- Du willst schlicht das Beste. Dann ist es das iPhone 17 Pro Max mit dem weitesten Zoom und 48 MP auf allen Linsen. Wer viel mit Tele arbeitet, bei Konzerten, Sport oder Tieren, spürt hier den größten Unterschied.
- Du willst viel Kamera fürs Geld. Unser Tipp ist das iPhone 14 Pro. Es war das erste iPhone mit 48-MP-Sensor und hat ein Teleobjektiv, ist gebraucht aber deutlich günstiger als die neuen Pro-Modelle. Ein guter Kompromiss aus Detail und Zoom.
- Dir sind Tele und Makro wichtig, das Budget aber knapper. Das iPhone 13 Pro brachte 3-fach-Tele, Makro und Kinomodus. Noch mit 12-MP-Sensor, aber mit dem vollen Pro-Kamerasystem.
- Du machst vor allem Alltags- und Nachtfotos. Dann reicht ein iPhone 11 oder iPhone 12. Nachtmodus und eine solide Doppelkamera sind an Bord, ein echtes Teleobjektiv und 48 MP fehlen, für Schnappschüsse und Erinnerungen ist das kein Nachteil.
Du willst zuerst die ganze Serie sehen? Stöber in der iPhone-14-Serie, 15-Serie, 16-Serie oder 17-Serie, oder schau dir direkt alle generalüberholten iPhones an. Ein gebrauchtes Pro-Modell gibt dir dieselbe Kameratechnik wie am Erscheinungstag, nur zu einem freundlicheren Preis. Ob sich für dich ein neues oder ein generalüberholtes Gerät mehr lohnt, klärt der Kaufberater neues iPhone oder generalüberholt.
Talkis Empfehlung
Die beste Kamera hat immer das neueste Pro Max, das ist keine Überraschung. Die spannendere Frage ist, ab welchem Punkt du den Unterschied im Alltag überhaupt noch siehst. Für die meisten liegt der Sweet Spot bei einem gebrauchten Pro-Modell ab dem iPhone 14 Pro: 48-MP-Sensor, Teleobjektiv, das ganze Pro-System, ohne den Aufpreis fürs Allerneueste. Wer einfach schöne Erinnerungen festhalten will, ist auch mit einem 11er oder 12er bestens bedient. Sag mir, was du am liebsten fotografierst, dann finde ich das passende Modell mit dir.
Häufige Fragen
Welches iPhone hat die beste Kamera? Stand 2026 das iPhone 17 Pro Max: alle drei Rückkameras mit 48 MP und ein Zoom bis 8-facher optischer Qualität. Grundsätzlich steckt die beste Kamera immer im neuesten Pro-Modell, deshalb verschiebt sich die Antwort mit jeder Generation.
Welches gebrauchte iPhone hat die beste Kamera fürs Geld? Nach unserer Einschätzung das iPhone 14 Pro. Es war das erste iPhone mit 48-MP-Sensor und hat ein Teleobjektiv, kostet gebraucht aber deutlich weniger als die aktuellen Pro-Modelle.
Welches war das erste iPhone mit 48 Megapixeln? Das iPhone 14 Pro von 2022. Davor hatten alle iPhones einen 12-MP-Hauptsensor. Ab dem iPhone 15 kam der 48-MP-Sensor auch ins Basismodell.
Haben die normalen iPhones ein Teleobjektiv? Nein. Ein echtes Tele mit optischem Zoom gibt es nur in den Pro-Modellen, ab dem iPhone 11 Pro. Basis-iPhones zoomen nur digital oder über einen Sensor-Ausschnitt.
Sind mehr Megapixel gleich bessere Fotos? Nein. Die iPhones fassen im Alltag mehrere Pixel zu einem größeren zusammen, das gibt sauberere Bilder statt größerer Dateien. Sensorgröße, Objektiv und Bildverarbeitung zählen mehr als die reine Megapixel-Zahl.
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