Samsung Galaxy Z Fold: die Modelle im Vergleich
- Alle Z Fold falten sich vom Smartphone zum kleinen Tablet auf. Der rote Faden über die Generationen: Jedes Modell wird dünner und leichter, das Scharnier besser, der Chip schneller.
- Die drei spürbarsten Sprünge sind das Gewicht (vom Z Fold 3 mit 271 g herunter auf 215 g beim Z Fold 7), das flache Zuklappen ab dem Z Fold 5 und die deutlich größere Kamera beim Z Fold 7.
- Mein Rat: Für den Einstieg ohne Aufpreis-Jagd ist ein Z Fold 4 oder 5 gebraucht ein guter Kompromiss. Wer es so dünn und leicht wie möglich will, greift zum Z Fold 6 oder 7.
Das Samsung Galaxy Z Fold öffnet sich vom Smartphone zum aufklappbaren Tablet. Innen ein großes Display für Lesen, Video und geteilte Apps, außen ein schmaler Bildschirm für den schnellen Griff. Seit dem Z Fold 3 von 2021 sind fünf Generationen erschienen. Ich sortiere sie nach den Merkmalen, die im Alltag zählen, damit du weißt, welche Generation zu dir passt.
Das Wichtigste in Kürze
Die Z-Fold-Reihe entwickelt sich in kleinen, gleichmäßigen Schritten. Von Jahr zu Jahr fällt Gewicht weg, die Bauhöhe schrumpft, der Prozessor legt zu. Große Brüche gibt es zwei: Das Z Fold 5 klappt als erstes Modell ohne Spalt flach zu, und das Z Fold 7 macht einen größeren Sprung bei Dünne, Displaygröße und Kamera. Dazwischen ist es eher Feinschliff als Umbruch. Das ist die gute Nachricht für den Gebrauchtkauf: Auch die älteren Generationen sind vollwertige Falt-Smartphones und nicht nach zwei Jahren abgehängt.
Die Generationen im Überblick
Galaxy Z Fold 3 (2021). Der Wegbereiter für alles, was danach kam. Er brachte als erstes Fold Wasserschutz, Unterstützung für den S Pen und eine unter dem Display versteckte Frontkamera. Der Chip ist der Snapdragon 888, das Innendisplay misst 7,6 Zoll. Mit 271 g ist er das schwerste Modell der Reihe und klappt noch mit sichtbarem Spalt zu.
Galaxy Z Fold 4 (2022). Eine ruhige, aber sinnvolle Runde. Samsung senkte das Gewicht auf 263 g, verbaute den Snapdragon 8+ Gen 1 und rüstete die Hauptkamera von 12 auf 50 Megapixel auf. Optik und Grundformat blieben, das Gerät wurde in Summe rund und ausgereift.
Galaxy Z Fold 5 (2023). Der erste echte Formsprung. Ein neues Scharnier lässt das Display in einer Tropfenform nach innen wandern, sodass sich das Gerät flach und ohne Spalt schließt. Das reduziert die Bauhöhe auf 13,4 mm zugeklappt und das Gewicht auf 253 g. Als Chip kommt der Snapdragon 8 Gen 2 zum Einsatz.
Galaxy Z Fold 6 (2024). Deutlich kompakter und mit geraderen Kanten. Zugeklappt nur noch 12,1 mm dick, 239 g leicht, dazu ein minimal breiterer Außenbildschirm mit 6,3 Zoll. Angetrieben vom Snapdragon 8 Gen 3 für Galaxy. Das ist die Generation, bei der sich das Fold zum ersten Mal wie ein Alltagshandy in der Tasche anfühlt statt wie ein Buch.
Galaxy Z Fold 7 (2025). Der größte Einzelsprung seit dem Z Fold 5. Zusammengeklappt nur noch 8,9 mm und mit 215 g das leichteste Modell überhaupt. Das Innendisplay wächst auf 8,0 Zoll, der Außenbildschirm auf 6,5 Zoll. Die Hauptkamera springt auf 200 Megapixel, der Chip ist der Snapdragon 8 Elite für Galaxy, und das Deckglas ist erstmals eine besonders harte Keramik-Variante.
Woran du die Generationen unterscheidest
Gewicht und Dünne. Das ist der Punkt, den du sofort in der Hand spürst. Vom Z Fold 3 bis zum Z Fold 7 fällt das Gewicht von 271 auf 215 g, die Bauhöhe zugeklappt fast auf die Hälfte. Wer ein Fold lange in einer Hand hält oder in der Hosentasche trägt, merkt jeden dieser Schritte.
Das Scharnier. Bis einschließlich Z Fold 4 bleibt beim Zuklappen ein kleiner Spalt. Ab dem Z Fold 5 schließt das Gerät flach aufeinander. Das ist weniger eine Zahl als ein Gefühl: kompakter in der Tasche, weniger Angriffsfläche für Staub. Wenn dir dieser Punkt wichtig ist, ist das Z Fold 5 die Grenze, unter die du nicht gehen solltest.
Display. Innen sind Z Fold 3 bis 6 mit 7,6 Zoll praktisch gleich groß. Erst das Z Fold 7 legt auf 8,0 Zoll zu und bekommt außen mit 6,5 Zoll den breitesten Deckbildschirm. Für Leseratten und alle, die viel auf dem großen Schirm arbeiten, ist das der sichtbarste Vorteil der jüngsten Generation.
Kamera. Das Z Fold 3 startet mit 12 Megapixeln, ab dem Z Fold 4 sind es 50. Für die meisten Fotos im Alltag reichen diese 50 Megapixel voll aus. Das Z Fold 7 hebt die Hauptkamera auf 200 Megapixel und übernimmt damit das Modul der großen Galaxy-S-Spitze. Ein echter Unterschied, aber nur relevant, wenn dir Fotografie wirklich am Herzen liegt.
Tempo. Jede Generation bekommt den jeweils aktuellen Spitzen-Chip: Snapdragon 888, dann 8+ Gen 1, 8 Gen 2, 8 Gen 3 für Galaxy und zuletzt 8 Elite für Galaxy. Alle öffnen Apps flüssig. Der neuere Chip zahlt vor allem auf Reserven ein, wenn Software mit den Jahren anspruchsvoller wird.
Wann welches Modell
Nimm ein Z Fold 3 oder 4, wenn du zum günstigsten Kurs in die Falt-Welt einsteigen willst und mit etwas mehr Gewicht und dem kleinen Spalt beim Zuklappen leben kannst. Beide sind vollwertige Falt-Smartphones mit großem Innendisplay und S-Pen-Eignung.
Nimm ein Z Fold 5 oder 6, wenn dir das flache, spaltfreie Zuklappen wichtig ist und du ein spürbar leichteres Gerät willst, ohne bis zur jüngsten Generation zu greifen. Das Z Fold 6 ist hier der beste Mittelweg aus kompakter Bauform und moderatem Preis.
Nimm ein Z Fold 7, wenn du das dünnste und leichteste Modell willst, das größte Display suchst und Wert auf die stärkste Kamera der Reihe legst. Das ist die Wahl für alle, die das Maximum an aktueller Technik wollen.
Ein Gedanke, den nur der Gebrauchtkauf ermöglicht
Neu kostet ein faltbares Samsung deutlich mehr als ein klassisches Smartphone, und ältere Generationen gibt es neu kaum noch. Generalüberholt sieht die Rechnung anders aus: Ein Z Fold 4, 5 oder 6 gibt es zu einem Kurs, der den Einstieg in die Falt-Welt erst sinnvoll macht. Und weil die Generationen technisch so nah beieinander liegen, holst du dir mit einem geprüften Vorjahresmodell fast das gleiche Erlebnis wie mit dem neuesten Gerät.
Jedes generalüberholte Gerät bei uns wird vor dem Verkauf im Haus geöffnet und nach 56 Kriterien geprüft. Der genaue Zustand steht bei jedem Angebot dabei. Beim Falt-Handy lohnt sich ein Blick auf Scharnier und Innendisplay besonders, und genau das prüfen wir mit.
Talkis Empfehlung
Wenn du unsicher bist, ist das Galaxy Z Fold 6 mein Kompromiss-Favorit: leicht, flach zusammenklappbar, mit aktuellem Chip und trotzdem nicht der höchste Kurs der Reihe. Wer sparen will und mit etwas mehr Gewicht lebt, ist mit dem Z Fold 4 oder 5 gut bedient. Wer das Beste will, nimmt das Z Fold 7 mit dem größten Display und der stärksten Kamera. Ein Fehlkauf ist keines dieser Modelle, es sind nur unterschiedliche Prioritäten zwischen Preis, Gewicht und Ausstattung.
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Die ganze Reihe findest du gebündelt in unserer Serien-Übersicht: Samsung Galaxy Z Fold bei talk-point. Dort siehst du, welche Generationen und Zustände gerade verfügbar sind.
Häufige Fragen
Wie viele Galaxy Z Fold Generationen gibt es? Bislang fünf: das Z Fold 3 aus dem Jahr 2021, das Z Fold 4 (2022), das Z Fold 5 (2023), das Z Fold 6 (2024) und das Z Fold 7 (2025). Jedes Jahr kam ein Nachfolger, meist im Sommer vorgestellt.
Was ist der größte Unterschied zwischen den Modellen? Am deutlichsten spürst du Gewicht und Bauhöhe. Das Z Fold 3 wiegt 271 g, das Z Fold 7 nur noch 215 g und ist zugeklappt fast halb so dick. Dazu kommt das Scharnier: Ab dem Z Fold 5 schließt sich das Gerät flach ohne Spalt.
Ab welchem Modell klappt das Fold flach zu? Ab dem Z Fold 5. Ältere Generationen bis zum Z Fold 4 lassen beim Zuklappen einen kleinen Spalt an der Scharnierseite.
Lohnt sich ein älteres Z Fold gebraucht noch? Ja. Die Generationen liegen technisch nah beieinander, alle haben das große Innendisplay und einen Spitzen-Chip ihrer Zeit. Ein geprüftes Z Fold 4 oder 5 gibt dir das Falt-Erlebnis zu einem Bruchteil des Neupreises der jüngsten Generation.
Kann ich bei allen Modellen einen Stift benutzen? Der S Pen wird seit dem Z Fold 3 unterstützt. Nötig ist die spezielle Fold-Variante des Stifts, ein normaler S Pen aus der Note- oder Ultra-Reihe passt nicht.