Samsung Galaxy Z Flip: die Modelle im Vergleich

Samsung Galaxy Z Flip: die Modelle im Vergleich

Talkis Tipp auf die Schnelle
  • Die große Zäsur liegt beim Z Flip5: Ab da wächst das kleine Außendisplay von 1,9 Zoll auf 3,4 Zoll, und der Deckel schließt dank neuem Scharnier flach ohne Spalt.
  • Z Flip3 und Z Flip4 sind sich sehr ähnlich, der Sprung ist vor allem Chip und etwas mehr Akku. Z Flip5 und Z Flip6 teilen sich das große Cover-Display, das Flip6 legt bei Akku und Kamera nach.
  • Mein Rat: Für die meisten ist das Z Flip5 der vernünftige Einstieg in die moderne Bauform. Willst du das größte Außendisplay und den größten Akku, führt kein Weg am Z Flip7 vorbei.
— Talki, dein Berater

Das Galaxy Z Flip ist Samsungs Klapp-Smartphone: ein großes Display, das sich auf die halbe Höhe zusammenfaltet und in die Hosentasche passt. Fünf Generationen sind mittlerweile im Umlauf, vom Z Flip3 bis zum aktuellen Z Flip7. Von außen sehen sie sich alle ähnlich, die echten Unterschiede stecken im kleinen Außendisplay, im Akku und im Chip. Ich gehe die Kriterien der Reihe nach durch und sage dir am Ende, welche Generation zu wem passt.

Das Wichtigste in Kürze

Es gibt einen Bruch in der Reihe, und der liegt zwischen Z Flip4 und Z Flip5. Alles davor hat ein winziges Außendisplay, alles danach ein großes. Wenn du das Klapphandy oft zugeklappt nutzen willst, für Nachrichten, Widgets oder als Sucher fürs Selfie mit der Hauptkamera, ist das der Punkt, an dem du ansetzt. Der Rest sind Verbesserungen in kleineren Schritten: mehr Akku, schnellerer Chip, ab Z Flip6 eine höher auflösende Kamera.

Cover-Display: der wichtigste Unterschied

Das kleine Display auf dem Deckel ist das Merkmal, an dem sich die Generationen am deutlichsten trennen. Z Flip3 und Z Flip4 haben ein schmales 1,9-Zoll-Fensterchen, das für die Uhrzeit, ein paar Symbole und die Steuerung der Musik reicht, mehr aber nicht. Mit dem Z Flip5 springt das Cover-Display auf 3,4 Zoll und wird zur richtigen kleinen Anzeige, auf der du Nachrichten liest, beantwortest und Apps in kompakter Form nutzt. Das Z Flip6 behält diese 3,4 Zoll bei. Das Z Flip7 geht mit 4,1 Zoll noch einen Schritt weiter und zieht das Außendisplay fast randlos über die ganze Deckelfläche.

Wenn du nur eine Sache aus diesem Vergleich mitnimmst, dann diese: Der Sprung von 1,9 auf 3,4 Zoll verändert, wie du das Gerät im Alltag benutzt, mehr als jede andere Einzelverbesserung.

Akku und Laufzeit

Hier geht es in kleinen Schritten aufwärts. Das Z Flip3 hat den kleinsten Akku, Z Flip4 und Z Flip5 legen etwas zu und liegen gleichauf, das Z Flip6 setzt noch einen drauf, und das Z Flip7 hat den größten Akku der Reihe. In der Praxis heißt das: Je neuer die Generation, desto entspannter kommst du über den Tag. Klapphandys sind bauartbedingt keine Ausdauerwunder, weil in dem kompakten Gehäuse weniger Platz für die Zelle ist als in einem klassischen Barren-Smartphone. Wenn dir lange Laufzeit besonders wichtig ist, schau auf die neueren Modelle.

Chip und Tempo

Jede Generation bekommt den jeweils aktuellen Oberklasse-Prozessor. Im Z Flip3 steckt ein Snapdragon 888, im Z Flip4 ein Snapdragon 8+ Gen 1, im Z Flip5 ein Snapdragon 8 Gen 2, im Z Flip6 ein Snapdragon 8 Gen 3. Das Z Flip7 nutzt einen Exynos 2500. Im Alltag stemmen alle fünf das Übliche ohne Murren, Apps öffnen flüssig, soziale Netze und Kamera laufen rund. Der Unterschied zahlt vor allem auf die Reserven ein: Der neuere Chip hat später noch mehr Luft, wenn Apps und Android-Versionen anspruchsvoller werden. Für reine Alltagsnutzung ist selbst der ältere Chip völlig ausreichend.

Kamera

Lange Zeit blieb die Kamera gleich: Z Flip3, Z Flip4 und Z Flip5 haben alle eine 12-Megapixel-Hauptkamera plus eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkel-Linse. Mit dem Z Flip6 kommt erstmals ein 50-Megapixel-Hauptsensor, den auch das Z Flip7 nutzt. Das bringt mehr Details und mehr Spielraum beim Zuschneiden. Ein besonderer Vorteil aller Klapp-Modelle bleibt über alle Generationen gleich: Du klappst das Gerät halb auf und stellst es hin, für stabile Videos und Gruppenselfies ohne Stativ. Und weil das Außendisplay ab Z Flip5 groß genug ist, siehst du dich beim Selfie mit der guten Hauptkamera schon in der Vorschau.

Bauform und Schutz

Das Z Flip5 hat noch eine zweite wichtige Neuerung im Gepäck: ein überarbeitetes Scharnier, mit dem sich das Gerät flach ohne Spalt schließen lässt. Bei Z Flip3 und Z Flip4 klaffte im geschlossenen Zustand noch eine kleine Lücke. Beim Wasserschutz sind alle Generationen nach IPX8 gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt. Einen zusätzlichen Schutz gegen Staub, wie ihn die Datenblätter der neueren Modelle mit IP48 ausweisen, brachten erst die jüngeren Generationen mit. Wer das Gerät oft an staubigen Orten dabei hat, ist mit den neueren Modellen etwas besser aufgestellt.

Update-Versorgung

Für die neueren Generationen nennt Samsung eine längere Update-Zusage als für die älteren. Z Flip6 und Z Flip7 sind mit sieben Jahren Android-Versionen und Sicherheitsupdates ab Verkaufsstart angekündigt, die früheren Generationen mit weniger. Ein festes Enddatum für jedes einzelne Modell nenne ich dir hier nicht, weil sich solche Zusagen ändern können. Als Faustregel gilt: Je neuer die Generation, desto länger bekommst du frische Systemversionen.

Für wen welche Generation

Z Flip3 oder Z Flip4 passen zu dir, wenn dich die Klapp-Bauform reizt und das kleine Außendisplay dir reicht, weil du das Gerät ohnehin meist aufgeklappt nutzt. Zwischen den beiden ist der Unterschied klein, das Flip4 hat den etwas moderneren Chip und minimal mehr Akku.

Z Flip5 ist der vernünftige Einstieg in die moderne Bauform: großes 3,4-Zoll-Außendisplay, flach schließendes Scharnier, alltagstauglicher Chip. Für die meisten der beste Kompromiss aus Ausstattung und Alter.

Z Flip6 lohnt sich, wenn du zusätzlich zum großen Cover-Display den größeren Akku und die höher auflösende 50-Megapixel-Kamera willst.

Z Flip7 ist die Wahl, wenn du das größte Außendisplay, den größten Akku und die längste Update-Zusage möchtest und dafür beim neuesten Modell bleibst.

Ein Gedanke, den nur der Gebrauchtkauf ermöglicht

Neu bekommst du die älteren Generationen kaum noch, refurbished dagegen schon. Für ähnliches Geld hast du oft die Wahl zwischen einer neueren Generation im Zustand „Gut" und einer älteren in sehr guter Erhaltung. Wer Wert auf möglichst wenige Gebrauchsspuren legt, fährt mit dem älteren Modell in besserer Erhaltung häufig zufriedener. Wer das große Außendisplay und den größeren Akku will, nimmt dafür ein paar Spuren mehr in Kauf. Beide Wege sind legitim, es kommt darauf an, was dir wichtiger ist. Jedes Gerät bei uns wird vor dem Verkauf im Haus geöffnet und nach 56 Kriterien geprüft, und der genaue Zustand steht bei jedem Angebot dabei.

Talkis Empfehlung

Für die meisten ist das Z Flip5 der richtige Startpunkt: Es bringt die große Neuerung der Reihe mit, das nutzbare Außendisplay und das flach schließende Scharnier, ohne dass du zwingend zum neuesten Modell greifen musst. Wenn dir Akku und Kamera zusätzlich wichtig sind, geh eine Generation weiter zum Z Flip6. Und wenn du das Beste der Reihe willst, ist das Z Flip7 mit dem randlosen Cover-Display und dem größten Akku gesetzt. Ein schlechtes Gerät ist keines davon, es sind nur unterschiedliche Prioritäten.

Alle verfügbaren Generationen findest du gebündelt in unserer Galaxy Z Flip Serie. Dort siehst du je Modell den geprüften Zustand und kannst direkt vergleichen.

Häufige Fragen

Welches Galaxy Z Flip hat das größte Außendisplay? Das Z Flip7 mit 4,1 Zoll. Danach folgen Z Flip6 und Z Flip5 mit jeweils 3,4 Zoll. Z Flip3 und Z Flip4 haben nur ein schmales 1,9-Zoll-Fenster.

Was ist der größte Unterschied zwischen Z Flip4 und Z Flip5? Das Außendisplay. Beim Z Flip5 wächst es von 1,9 auf 3,4 Zoll, und das Gerät schließt dank neuem Scharnier flach ohne Spalt. Das ist der spürbarste Sprung in der ganzen Reihe.

Lohnt sich noch ein Z Flip3 oder Z Flip4? Wenn du das kleine Außendisplay nicht brauchst und die Klapp-Bauform ausprobieren willst, ja. Du bekommst ein günstigeres Vorgänger-Modell mit solidem Alltagstempo. Willst du das Gerät oft zugeklappt nutzen, greif lieber ab Z Flip5.

Sind die Klapp-Modelle wasserdicht? Alle Generationen sind nach IPX8 gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt. Einen zusätzlichen Staubschutz nach IP48 weisen erst die neueren Modelle aus. Als vollständig geschützt gegen jede Umgebung solltest du keines der Geräte behandeln.

Welche Generation bekommt am längsten Updates? Für Z Flip6 und Z Flip7 nennt Samsung sieben Jahre Android-Versionen und Sicherheitsupdates ab Verkaufsstart, für die älteren Generationen weniger. Je neuer das Modell, desto länger die Zusage.

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