iPhone 13, 13 Pro oder Pro Max: Welches passt zu dir?
- Alle drei haben denselben A15-Chip und werden voraussichtlich gleich lange mit iOS versorgt. Die Pro-Modelle kaufen dir mehr Kamera und Display, nicht mehr Zukunft.
- Pro und Pro Max haben 120 Hz und ein echtes Teleobjektiv. Kurioser Haken: das 13 Pro hat sogar einen kleineren Akku als das normale 13, der große sitzt im Pro Max.
- Mein Rat: Für die meisten reicht das normale 13. Zum Pro greifst du für 120 Hz und Kamera (kompakt), zum Pro Max für größtes Display und längste Laufzeit.
Die Fakten zuerst, dann sagen wir dir für jede Variante genau, für wen sie gemacht ist. Der Regler „Nur Unterschiede zeigen" ist voreingestellt.
Was alle drei teilen
Gleicher A15-Bionic-Chip, also im Alltag dieselbe Geschwindigkeit. Gleiche voraussichtliche Update-Dauer, weil sie zur selben Generation gehören. Dazu bei allen: MagSafe und kabelloses Laden, die Ceramic-Shield-Front und Schutz nach IP68 gegen Wasser. Wer ein zuverlässiges, langlebiges iPhone sucht, macht mit jeder der drei Varianten nichts falsch.
Wo die Pro-Modelle wirklich anders sind
Display. Das normale 13 hat 60 Hz, die beiden Pro-Modelle 120 Hz ProMotion. Das merkst du beim Scrollen und bei Animationen sofort, es ist der auffälligste Unterschied im Alltag. Zurück auf 60 Hz fühlt sich danach zäher an.
Kamera. Nur die Pro-Modelle haben ein echtes Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom, dazu den Makromodus für Nahaufnahmen, den LiDAR-Scanner für schnelleren Autofokus im Dunkeln und die Profi-Formate ProRAW und ProRes für Video. Das normale 13 macht sehr gute Fotos, aber diese Werkzeuge fehlen ihm.
Größe und Akku. Hier lohnt der genaue Blick, weil es überrascht: Das 13 Pro hat sogar einen etwas kleineren Akku als das normale 13. Der große Akku sitzt im Pro Max, das mit 6,7 Zoll auch das größte Display hat und am längsten durchhält. Der Preis dafür ist das Gewicht, das Pro Max ist mit Abstand das schwerste der drei.
Alles Weitere, was gern in Tabellen steht, ist bei den dreien praktisch gleich.
Nimm das iPhone 13, wenn
- du ein starkes Alltagstelefon willst und mit einer sehr guten Kamera zufrieden bist
- dir 120 Hz und Teleobjektiv nichts sagen oder sie es dir nicht wert sind
- du beim Preis den Vorteil des Standardmodells mitnehmen möchtest
Nimm das iPhone 13 Pro, wenn
- du das geschmeidige 120-Hz-Display und den optischen Zoom willst, aber ein kompaktes 6,1-Zoll-Gerät bevorzugst
- du ernsthaft fotografierst oder filmst und Makro, LiDAR und die Profi-Formate nutzt
- dir eine handliche Größe wichtiger ist als maximale Akkulaufzeit
Nimm das iPhone 13 Pro Max, wenn
- du das größte Display und die längste Akkulaufzeit der drei willst
- dir ein großes Gerät für Videos, Lesen und Navigation entgegenkommt
- dir das höhere Gewicht nichts ausmacht
Wer es besonders klein und leicht mag, sollte noch das iPhone 13 mini im Blick behalten. Es entspricht technisch dem normalen 13 in einem 5,4-Zoll-Gehäuse, hat aber naturgemäß den kleinsten Akku.
Ein Gedanke, den nur der Gebrauchtkauf ermöglicht
Neu waren die Pro-Modelle deutlich teurer. Gebraucht rücken die Varianten näher zusammen, und plötzlich wird die Frage spannend: Ein Pro in gutem Zustand oder ein normales 13 in sehr gutem Zustand für ähnliches Geld? Wer die 120 Hz und die Kamera will, nimmt vielleicht ein paar Gebrauchsspuren mehr in Kauf. Wer Wert auf ein möglichst makelloses Gerät legt, ist mit dem Standardmodell in Bestzustand oft zufriedener.
Jedes Gerät bei uns wird vor dem Verkauf im Haus geöffnet und nach 56 Kriterien geprüft, und der genaue Zustand steht bei jedem Angebot dabei.
Fazit
Für die meisten ist das normale iPhone 13 die vernünftige Wahl: gleiche Leistung, gleiche Update-Aussicht, sehr gute Kamera. Das 13 Pro lohnt sich, wenn dir 120 Hz und das Kamerasystem den Aufpreis wert sind und du es kompakt magst. Das Pro Max ist die richtige Wahl, wenn du das größte Display und die längste Laufzeit willst und mit dem Gewicht leben kannst. Keine der drei ist ein Fehlkauf, es sind drei unterschiedliche Prioritäten.